
Reserved Instances: Effektive Nutzung für Kosteneinsparungen
Reserved Instances optimal nutzen: Kosteneffizienz bei Cloud-Investitionen
Die optimale Nutzung von Reserved Instances (RIs) ist ein kritischer Faktor, um Cloud-Kosten nachhaltig zu senken. RIs bieten den Vorteil, dass man sich für eine bestimmte Laufzeit, meist ein oder drei Jahre, an die Nutzung von Cloud-Ressourcen zu einem reduzierten Preis im Vergleich zu On-Demand-Instanzen bindet. Doch wie bei jeder Investition gibt es auch hier Fallstricke, die es zu vermeiden gilt.
Typische Fehler und deren Korrektur
- Fehlerhafte Kapazitätsplanung
Korrektur: Führen Sie eine gründliche Analyse der Nutzungsmuster in der Vergangenheit durch, um den tatsächlichen Bedarf zu ermitteln. Nutzen Sie Tools für Vorhersagen und berücksichtigen Sie dabei saisonale Schwankungen und geplante Projekte. Ein iterativer Ansatz, bei dem die Nutzung regelmäßig analysiert und die Strategie angepasst wird, ist sinnvoll.
- Unkenntnis über Flexibilität von RIs
Korrektur: Machen Sie sich mit den Bedingungen und Flexibilitätsoptionen Ihres Cloud-Anbieters vertraut. Nutzen Sie Convertible RIs, wenn Sie im Voraus wissen, dass sich Anforderungen in Bezug auf Region oder Typ ändern könnten.
- Fehlende Integration in das Finanzcontrolling
Korrektur: Integrieren Sie die Verfolgung der Reserved Instances in Ihr bestehendes Berichtssystem. Führen Sie regelmässige Audits durch, um die tatsächlichen Einsparungen zu überprüfen und Entscheidungsprozesse zu optimieren.
Handlungsanleitung für die nächsten 14–30 Tage
- Nutzungsanalyse und Bedarfsermittlung (Tage 1–7)
- Audit vorhandener RIs und Anbieterkonditionen (Tage 8–14)
- Integration und Strategieanpassung (Tage 15–30)
Durch eine strukturierte Herangehensweise und dem Vermeiden typischer Fehler, kann Ihr Unternehmen die Ausgaben für Cloud-Dienste signifikant reduzieren und die Kosteneffizienz nachhaltig steigern.