Schwierige Partner effektiv einbinden

Autor: Roman Mayr

Schwierige Partner effektiv einbinden

Verhandlungsführung ·

In effektiven Verhandlungen liegt der Schlüssel oft darin, schwierige Partner zu überzeugen. Eine klare Strategie und das Bewusstsein für typische Fehler können den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg ausmachen. Es ist wichtig, den anderen Gesprächspartner zu verstehen und die eigenen Ziele klar zu definieren, um erfolgreich mit schwierigen Partnern zu verhandeln.

Typische Fehler und deren Korrektur

Ein häufiger Fehler in der Verhandlungsführung ist das Fehlen einer klaren Zielsetzung. Ohne ein fest definiertes Ziel besteht das Risiko, dass eine Verhandlung in eine unstrukturierte Diskussion abgleitet. Durch das Festlegen konkreter und erreichbarer Ziele kann man als Verhandlungsführer die Diskussion leiten und fokussiert bleiben.

Ein weiterer Fehler besteht darin, zu viel und zu schnell zu reden, ohne dem Gegenüber ausreichend Gelegenheit zu geben, seine Sichtweise darzulegen. Zuhören ist mindestens ebenso wichtig wie das Übermitteln der eigenen Botschaft. Durch aktives Zuhören gewinnt man wertvolle Informationen über die Standpunkte und Bedürfnisse des Partners.

Ein dritter Fehler ist der Mangel an Flexibilität. In Verhandlungen sollten Sie nicht auf starren Positionen beharren. Vielmehr ist es ratsam, offen für Kompromisse und alternative Lösungen zu sein, die beiden Parteien nutzen. Diese Flexibilität kann Ihnen helfen, auch in scheinbar festgefahrenen Situationen Fortschritte zu erzielen.

Handlungsanleitung für die nächsten 14–30 Tage


  1. Zielsetzung aufstellen: Nehmen Sie sich in der ersten Woche Zeit, um Ihre Verhandlungsziele klar zu definieren. Diese sollten spezifisch, messbar, erreichbar, relevant und zeitgebunden (SMART) sein.
  2. Aktives Zuhören üben: Widmen Sie in der zweiten Woche täglich 10–15 Minuten dem aktiven Zuhören. Dies kann durch Rollenspiele mit Kollegen oder durch das bewusste Zuhören in alltäglichen Gesprächen geschehen. Machen Sie sich Notizen darüber, was der andere sagt, um Ihre Zuhörfähigkeiten zu verbessern.
  3. Flexibilität trainieren: In der dritten Woche sollten Sie auf bestehende Verhandlungsstrategien zurückblicken und alternative Szenarien entwickeln. Üben Sie in fiktiven Verhandlungen, wie Sie flexibel auf unterschiedliche Vorschläge reagieren können, ohne Ihre Ziele aus den Augen zu verlieren.
  4. Ergebnisse evaluieren: In der letzten Woche analysieren Sie die Änderungen in Ihrer Verhandlungsführung. Achten Sie darauf, ob sich Ihre Ziele klarer artikulieren lassen, ob Sie besser auf Ihr Gegenüber eingehen konnten und ob die Kompromissbereitschaft gestiegen ist. Notieren Sie sich die beobachteten Verbesserungen und Bereiche, in denen noch Bedarf zur Weiterentwicklung besteht.

Diese strukturierte Herangehensweise wird Ihnen helfen, in Zukunft schwierige Partner effektiver zu überzeugen und erfolgreichere Verhandlungsergebnisse zu erzielen.