
Sichere Verwaltung von Zugriffsrechten in der Cloud
Sicherheit und Zugriffe bei Cloud-Infrastrukturen: Ein präziser Leitfaden
Die Sicherheit und das Management von Zugriffsrechten sind in der heutigen digitalisierten Geschäftswelt essenziell, insbesondere wenn es um Cloud-Infrastrukturen geht. Ein sicherer Umgang mit diesen Technologien schützt nicht nur sensible Unternehmensdaten, sondern auch die Integrität und den Ruf des Unternehmens. Wer hier unvorsichtig agiert, riskiert kostspielige Sicherheitsvorfälle. In diesem Artikel werden zwei bis drei typische Fehler beleuchtet und konkrete Schritte aufgezeigt, um diese zu beheben.
Typische Fehler bei Sicherheit & Zugriffe
Erstens besteht ein häufiger Fehler darin, dass Zugriffsrechte einmalig zugewiesen und dann kaum überwacht werden. Dies führt oft dazu, dass Mitarbeitende, die das Unternehmen verlassen, weiterhin Zugang zu Cloud-Ressourcen haben. Die Lösung hierfür liegt in der Implementierung eines klaren Prozesses für das Management von Benutzerkonten. Regelmässige Überprüfungen der Zugriffsrechte, idealerweise monatlich, gewährleisten, dass nur autorisierte Mitarbeitende Zugriff haben.
Ein weiterer typischer Fehler ist das Fehlen einer Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA). Gerade in KMU wird dieser zusätzliche Sicherheitsschritt oft als unnötige Komplexität angesehen. Doch gerade die 2FA ist ein einfaches und effektives Mittel gegen unbefugten Zugriff. Die Korrektur dieses Fehlers besteht darin, die 2FA für alle Cloud-Dienste verpflichtend zu machen und die Mitarbeitenden im Hinblick auf seine Bedeutung zu schulen.
Ein dritter Fehler besteht in der unzureichenden Verschlüsselung von Daten. Daten werden in Cloud-Infrastrukturen häufig unverschlüsselt übertragen oder gespeichert, was ein erhebliches Risiko darstellt. Um dieses Problem zu beheben, sollten Unternehmen sicherstellen, dass alle Daten während der Übertragung und im Ruhezustand verschlüsselt werden. Die Implementierung von Verschlüsselungsstandards ist hierbei entscheidend.
Handlungsanleitung für die nächsten 14–30 Tage
In der ersten Woche sollten Unternehmen den aktuellen Stand ihrer Zugriffsrechte evaluieren. Dazu gehört eine Bestandsaufnahme bestehender Benutzerkonten, gefolgt von einer systematischen Überprüfung derselben. Überflüssige Konten von ehemaligen Mitarbeitenden sollten umgehend deaktiviert werden.
In der zweiten Woche liegt der Fokus auf der Einführung der Zwei-Faktor-Authentifizierung. Unternehmen sollten schrittweise beginnen, beginnend mit privilegierten Konten, und dann die 2FA auf alle Benutzer ausweiten. Zur Unterstützung der Mitarbeitenden empfiehlt sich die Organisation von Informationsveranstaltungen, um die Akzeptanz und das Verständnis für 2FA zu erhöhen.
In der dritten Woche steht die Verschlüsselung im Vordergrund. Eine Überprüfung der verwendeten Verschlüsselungstechnologien sollte durchgeführt werden. Falls nötig, sind alte Systeme auf aktuelle Standards anzupassen, insbesondere hinsichtlich der Datenverschlüsselung bei der Speicherung und Übertragung.
Bis Ende des Monats sollten Unternehmen den Fortschritt ihrer Massnahmen evaluieren und Anpassungen vornehmen, wo es erforderlich ist. Die Implementierung dieser Sicherheitsmassnahmen schützt nicht nur vor Datenlecks, sondern stellt sicher, dass die Cloud-Infrastruktur effizient und sicher genutzt wird. Regelmässige Aktualisierungen und Schulungen sind essentiell, um auf dem neuesten Stand zu bleiben und den Schutz langfristig zu gewährleisten.