
Unternehmensstärke durch gezielte Resilienzförderung
Unternehmensresilienz als Schlüssel zur Krisenfestigkeit
Resilienz bezeichnet die Fähigkeit eines Unternehmens, sich rasch von Störungen zu erholen und im Falle einer Krise stabil zu bleiben. Im Kontext von Business Continuity ist der Aufbau von Resilienz daher unerlässlich, um den Fortbestand und die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens langfristig zu sichern. In diesem Artikel beleuchten wir typische Fehler beim Aufbau von Resilienz und wie Sie diese vermeiden können.
Typische Fehler im Aufbau von Resilienz
Ein häufiger Fehler ist die mangelnde Einbeziehung aller Unternehmensbereiche in die Resilienzstrategien. Oftmals wird Resilienz nur als Aufgabe der IT-Abteilung betrachtet, während andere Schlüsselbereiche wie Logistik, Personalmanagement oder Finanzen vernachlässigt werden. Ein effektives Resilienzkonzept muss jedoch abteilungsübergreifend gestaltet sein und alle relevanten Prozesse berücksichtigen.
Ein weiterer gängiger Fehler ist das Fehlen eines kontinuierlichen Überprüfungs- und Verbesserungsprozesses. Viele Unternehmen erstellen einmalig ein Resilienz-Framework und lassen dieses dann unberührt. Da sich Geschäftsbedingungen und Bedrohungen jedoch ständig ändern, ist es entscheidend, regelmässige Überprüfungen und Anpassungen vorzunehmen.
Ein letzter weit verbreiteter Fehler liegt im unzureichenden Training und in der mangelnden Sensibilisierung der Mitarbeitenden. Selbst das beste Resilienzkonzept bleibt wirkungslos, wenn die Mitarbeitenden im Krisenfall nicht wissen, wie sie agieren sollen. Regelmässige Schulungen und Übungen sind daher unumgänglich.
Korrektur dieser Fehler
Um den ersten Fehler zu korrigieren, sollte ein multidisziplinäres Team gebildet werden, das für die Entwicklung und Implementierung von Resilienzstrategien verantwortlich ist. Jedes Mitglied bringt dabei seine spezifischen Kenntnisse und Erfahrungen ein, was zu einem umfassenderen und robusteren Plan führt.
Zur Behebung des zweiten Fehlers sollte ein regelmässiger Überprüfungszyklus etabliert werden, beispielsweise alle sechs Monate. Dabei sollten aktuelle Risiken bewertet und notwendige Anpassungen am Resilienzplan vorgenommen werden.
Für die Behebung des dritten Fehlers ist es wichtig, ein strukturiertes Trainingsprogramm für alle Mitarbeitenden zu entwickeln. Dieses sollte sowohl theoretische Inhalte als auch praktische Übungen umfassen.
Handlungsanleitung für die nächsten 14–30 Tage
- Analyse und Planung (Tag 1–7):
- Ermitteln Sie, welche Unternehmensbereiche in die Resilienzstrategie einbezogen werden müssen.
- Bilden Sie ein Team aus Vertretern dieser Bereiche.
- Erstellung eines Resilienzplans (Tag 8–14):
- Führen Sie eine Risikobewertung durch.
- Erarbeiten Sie gemeinsam mit dem Team spezifische Massnahmen für jeden Bereich.
- Legen Sie Verantwortlichkeiten fest und dokumentieren Sie den Plan.
- Implementierung und Schulung (Tag 15–21):
- Beginnen Sie mit der Einführung des Resilienzplans in kleinen Schritten.
- Entwickeln und starten Sie das Schulungsprogramm für die Mitarbeitenden.
- Überwachung und Anpassung (Tag 22–30):
- Überprüfen Sie die ersten Umsetzungsfortschritte.
- Sammeln Sie Feedback von Mitarbeitenden und passen Sie den Plan gegebenenfalls an.
- Planen Sie den nächsten Überprüfungszyklus und legen Sie einen festen Termin fest.
Durch eine sorgfältige Planung, umfassende Einbeziehung aller Unternehmensbereiche und regelmässige Schulungen tragen Sie dazu bei, die Resilienz Ihres Unternehmens nachhaltig zu stärken und somit für zukünftige Herausforderungen gerüstet zu sein.