Vergleich führender RPA-Tools für Unternehmenserfolg

Autor: Roman Mayr

Vergleich führender RPA-Tools für Unternehmenserfolg

Automatisierung & RPA ·

Robotic Process Automation (RPA) hat sich als wesentlicher Bestandteil in der digitalen Transformation vieler Unternehmen etabliert. Die Wahl des richtigen RPA-Tools ist jedoch entscheidend für den Erfolg der Automatisierungsstrategie. In diesem Artikel vergleichen wir verschiedene RPA-Tools und erklären typische Fehler bei deren Implementierung sowie entsprechende Korrekturvorschläge. Abschliessend geben wir eine Handlungsanleitung für die nächsten 14 bis 30 Tage.

Kernaussage: Auswahl des richtigen RPA-Tools ist entscheidend

Die Auswahl eines geeigneten RPA-Tools hängt von den spezifischen Anforderungen eines Unternehmens ab. Führende RPA-Anbieter wie UiPath, Automation Anywhere und Blue Prism bieten umfangreiche Features, unterscheiden sich jedoch in Aspekten wie Benutzerfreundlichkeit, Integrationsfähigkeit und Lizenzmodell. UiPath beispielsweise punktet mit einer intuitiven Benutzeroberfläche und umfangreicher Community-Unterstützung. Automation Anywhere überzeugt durch Flexibilität und Skalierbarkeit, während Blue Prism für seine starke Sicherheitsarchitektur bekannt ist.

Typische Fehler und deren Korrektur


  1. Unzureichende Anforderungsanalyse: Ein häufiger Fehler besteht darin, dass Unternehmen die Auswahl eines RPA-Tools vor der vollständigen Erhebung ihrer Prozessanforderungen vornehmen. Eine gründliche Anforderungsanalyse ist essentiell, um sicherzustellen, dass das gewählte Tool die nötigen Funktionen unterstützt. Korrektur: Unternehmen sollten eine vollständige Inventarisierung ihrer Prozesse vornehmen und klare Automatisierungsziele definieren, bevor sie mit der Tool-Evaluierung beginnen.
  2. Nur auf Kosten achten: Bei der Tool-Auswahl allein auf die Kosten zu achten, kann in die Irre führen. Ein günstiges Tool könnte sich als unzureichend erweisen und zusätzliche Kosten in Form von Nachbesserungen verursachen. Korrektur: Neben den Lizenzkosten sollten Unternehmen auch Aspekte wie Implementierungsunterstützung, Wartungskosten und Skalierbarkeit bewerten.
  3. Mangelhafte Integrationsstrategie: Eine fehlerhafte oder fehlende Integrationsstrategie kann die Nutzbarkeit eines RPA-Tools im Unternehmenskontext behindern. Korrektur: Entscheidend ist die Sicherstellung, dass das gewählte Tool nahtlos mit den bestehenden IT-Systemen des Unternehmens integriert werden kann. Dies sollte bereits in der Proof-of-Concept-Phase getestet werden.

Handlungsanleitung für die nächsten 14–30 Tage

In den kommenden Tagen sollten Unternehmen die folgenden Schritte unternehmen, um die richtige Wahl und Implementierung eines RPA-Tools sicherzustellen:

  • Tag 1-7: Durchführung einer umfassenden Analyse der Geschäftsprozesse, die automatisiert werden sollen. Dokumentieren Sie die aktuellen Abfolgen, identifizieren Sie Engpässe und definieren Sie klare Automatisierungsziele.
  • Tag 8-14: Evaluation und Auswahl von drei bis fünf RPA-Tools, die am besten zu den festgelegten Anforderungen passen. Nutzen Sie Testversionen oder Demos, um die Benutzerfreundlichkeit und die Funktionalitäten der Tools zu bewerten.
  • Tag 15-21: Erstellen Sie einen Anforderungskatalog, der kritische Funktionalitäten, Integrationsanforderungen und Sicherheitsaspekte umfasst. Organisieren Sie Gespräche mit Anbietern, um offene Fragen zu klären.
  • Tag 22-30: Durchführung eines Proof of Concept (PoC) mit den Top-Optionen aus der Evaluation. Testen Sie die Tools in realen Anwendungsfällen und bewerten Sie die Ergebnisse anhand Ihrer definierten Ziele. Basierend auf diesen Erkenntnissen treffen Sie eine endgültige Entscheidung für ein RPA-Tool.

Indem Unternehmen diese Schritte methodisch umsetzen, können sie eine fundierte Entscheidung für ein RPA-Tool treffen, das ihre Automatisierungsziele effizient unterstützt.