Vertriebsstrategien zur Steigerung der Abschlussquote

Autor: Roman Mayr

Vertriebsstrategien zur Steigerung der Abschlussquote

Vertriebstraining ·

Wie KMU die Abschlussquote im Vertrieb erhöhen können

Die Abschlussquote ist ein entscheidender Indikator für den Erfolg im Vertrieb. Eine Erhöhung dieser Kennzahl bedeutet für KMU direkt mehr Umsatz und schafft die Grundlage für nachhaltiges Wachstum. Um die Abschlussquote zu verbessern, ist es wichtig, typische Fehler zu vermeiden, die den Verkaufsprozess beeinträchtigen können.

Unzureichende Qualifizierung

Ein häufiger Fehler im Vertriebsprozess ist die mangelhafte Qualifizierung von Interessenten. Oft wird zu viel Zeit in Verhandlungen mit Interessenten investiert, die letztlich kein ernsthaftes Kaufinteresse haben oder nicht zur Zielgruppe passen.

Korrektur: Implementieren Sie ein systematisches Qualifizierungsverfahren. Beginnen Sie mit der Zielgruppendefinition und erstellen Sie ein Kriteriensystem, das potenzielle Kunden anhand ihres Bedarfs, ihres Budgets und ihrer Entscheidungsbefugnisse bewertet. Nutzen Sie Vorqualifizierungsgespräche, um sicherzustellen, dass die Zeit der Vertriebsmitarbeiter effizient genutzt wird.

Mangelnde Bedürfnisanalyse

Ein weiteres Problem liegt in der unzureichenden Analyse der Bedürfnisse des Kunden. Vertriebsmitarbeiter sind oft zu sehr auf ihre Produkte fokussiert und vernachlässigen es, sich intensiv mit den spezifischen Herausforderungen und Erwartungen der Kunden auseinanderzusetzen.

Korrektur: Schulen Sie Ihr Vertriebsteam darin, offene und gezielte Fragen zu stellen, um ein tiefes Verständnis der Kundenbedürfnisse zu entwickeln. Nutzen Sie diese Informationen, um massgeschneiderte Angebote zu entwickeln, die den spezifischen Anforderungen der Kunden gerecht werden.

Fehlende Nachverfolgung

Ein dritter häufiger Fehler ist die unzureichende Nachverfolgung nach dem Erstkontakt. Oft werden Interessenten nach einem ersten Gespräch nicht aktiv weiterverfolgt, wodurch potenzielle Abschlüsse verloren gehen.

Korrektur: Etablieren Sie einen klaren Prozess für das Follow-up, der automatisierte und persönliche Nachverfolgungsmassnahmen umfasst. Planen Sie regelmässige Kontaktpunkte, um den Interessenten kontinuierlich zu engagieren und offene Fragen zeitnah zu klären.

Handlungsanleitung für die nächsten 14–30 Tage


  1. Woche 1–2: Analysephase
  • Ermitteln Sie die aktuelle Abschlussquote und analysieren Sie die bisherigen Verkaufsprozesse.
  • Führen Sie ein Workshop durch, um gemeinsam mit Ihrem Vertriebsteam die Hauptprobleme zu identifizieren, die die Abschlussquote beeinträchtigen.

  1. Woche 2–3: Implementierungsphase
  • Entwickeln Sie ein Qualifizierungsverfahren, das auf den identifizierten Kriterien basiert, und schulen Sie Ihr Team entsprechend.
  • Fokussieren Sie auf intensive Schulungen zur Bedürfnisanalyse und entwickeln Sie praxisorientierte Übungen für die Teammitglieder.

  1. Woche 3–4: Nachverfolgung und Anpassung
  • Implementieren Sie strukturierte Nachverfolgungsprozesse und verwenden Sie CRM-Tools zur Unterstützung.
  • Sammeln Sie Feedback von Ihrem Team und Ihren Kunden, um die Massnahmen weiter zu verfeinern.
  • Überwachen Sie die Fortschritte bei der Abschlussquote wöchentlich und passen Sie die Strategien basierend auf den Ergebnissen und Rückmeldungen an.

Durch eine gezielte Umstellung der Vertriebsprozesse und eine strukturelle Verbesserung in diesen Bereichen können KMU ihre Abschlussquote signifikant erhöhen. These robusten Massnahmen sichern nicht nur mehr Abschlüsse, sondern fördern auch die langfristige Bindung von Kunden.